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Trittin sieht wenig Chancen für schwarz-grüne Koalitionen

Archivmeldung vom 02.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Jürgen Trittin Bild: www.trittin.de
Jürgen Trittin Bild: www.trittin.de

Der Spitzenkandidat der Grünen bei der Bundestagswahl, Jürgen Trittin, ist sehr skeptisch, was die Möglichkeit von Bündnissen seiner Partei mit der CDU angeht. In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (F.A.S.) sagte er, die Schnittmenge zwischen SPD und Grünen sei nun einmal größer als zwischen Grünen und CDU. "Nicht ohne Grund regieren die Grünen in den Ländern bisher ausschließlich mit der SPD."

Rot-grüne Landesregierungen regierten über 40 Millionen Deutsche, sagte Trittin. "Und alle schwarz-grünen Regierungen sind gescheitert." Der Grünen-Politiker betrachtet die zwei Sondierungsgespräche mit CDU und CSU nach der Bundestagswahl jedoch keineswegs als nutzlos. "Immerhin wissen wir nach den Gesprächen mit der CDU, dass inhaltlich da nicht annähernd so viel zusammenpasst, wie manche das gehofft, andere gefürchtet haben. Wir haben jetzt Klarheit."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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