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Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung: Attraktive Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte notwendig

Archivmeldung vom 03.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Mit Blick auf den Fachkräftemangel in der Pflege betonte der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, am Donnerstag im ARD-Mittagsmagazin, wie wichtig attraktive Arbeitsbedingungen seien - deshalb will die Bundesregierung zusätzlich zum Sofortprogramm Pflege auch einen Plan für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege ausarbeiten.

Eine Untersuchung hat laut Westerfellhaus zudem gezeigt, "dass die Berufsrückkehrer, die den Beruf verlassen haben und in die Teilzeit gegangen sind, zu einem hohen Anteil bereit wären, in den Beruf zurückzukehren. Wenn sich die Rahmenbedingungen ändern. Das heißt: Bessere Bezahlung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf [...]"

Das bereits am 1. Januar 2019 in Kraft getretene Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Verbesserung der Pflege solle sofort Wirkung zeigen, bekräftigte Westerfellhaus. "Sofortprogramm heißt übrigens Sofortprogramm, weil es sofort wirken soll. Und Sofortprogramm heißt nicht, dass es für alle Zeiten alle Regelungen und alle Verbesserungen auf einen Schlag bringt."

Das Programm unterstütze Pflegende in allen Sektoren, auch durch die zusätzlichen Stellen, so Westerfellhaus. Dass inzwischen etliche deutsche Senioren auf Heime im Ausland ausweichen, etwa in Polen, sieht Westerfellhaus nicht als Lösung an: "Ich bin schon jemand, der dafür eintritt, dass wir die Herausforderungen zunächst hier lösen müssen." Er wolle nicht, dass Senioren das Gefühl bekämen, ins Ausland abgeschoben zu werden.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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