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Altmaier mischt sich in Chip-Krise bei Autos ein

Archivmeldung vom 23.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Peter Altmaier (2018)
Peter Altmaier (2018)

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die massiven Engpässe der deutschen Autoindustrie bei wichtigen Halbleiterprodukten wie Mikrochips und Sensoren rufen nun auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auf den Plan. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Samstag) berichtet, hat sich der Minister per Brief an die taiwanesische Regierung gewandt und um Hilfe bei der Lösung der aktuellen Versorgungsprobleme gebeten. Das Schreiben liegt der Zeitung vor.

Taiwan ist Sitz des Herstellers TSMC, der für die deutsche Automobilindustrie der zentrale Lieferant ist. In dem Schreiben an Wirtschaftsministerin Wang sowie Vize-Premier Shen erinnert Altmaier an die hohe Bedeutung zusätzlicher Kapazitäten an Halbleitern für den Fahrzeugbau. Die Lösung der aktuellen Versorgungsprobleme sei für ihn "von herausragender industriepolitischer Bedeutung", da ansonsten die wirtschaftliche Corona-Erholung der Branche gefährdet werde. Außerdem betont Altmaier, dass der deutsche Automobilsektor und die mit ihm verbundenen Industriezweige "für die Revitalisierung der Weltwirtschaft sehr wichtig" seien.

Der Branchenverband VDA und einige Hersteller waren kürzlich an Altmaier herangetreten, weil der Chip-Mangel die Autoproduktion erheblich beeinträchtigt. Hintergrund sind unter anderem Corona-Ausfälle bei den asiatischen Lieferanten sowie Umstellungen der Produktion auf Halbleiter für Unterhaltungselektronik und Medizintechnik.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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