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DIHK fürchtet Steuererhöhungen nach Bundestagswahl

Archivmeldung vom 22.08.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.08.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Eric Schweitzer (2017)
Eric Schweitzer (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnt die nächste Bundesregierung davor, angesichts der Coronakrise die Steuern für Unternehmen anzuheben.

Dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer auf die Frage, ob er Steuererhöhungen nach der Bundestagswahl 2021 befürchte: Die Wirtschaft müsse der Regierung sagen, "was aus wirtschaftlicher Sicht hilfreich ist und was schädlich. Und wir müssen versuchen, wirtschaftliche Blockaden zu verhindern. Steuererhöhungen sind aus Sicht der Unternehmen mit Blick auf Investitionen schädlich, vor allem im Umfeld einer Krise."

Schweitzer forderte zugleich die amtierende Bundesregierung auf, die Unternehmen noch stärker zu entlasten und höhere Verlustrückträge zu ermöglichen. "Wer in diesem Jahr Verluste macht, soll sie noch stärker nicht nur mit Gewinnen aus 2019, sondern auch aus den Vorjahren verrechnen können", sagte Schweitzer dem "Focus". Damit bekämen Unternehmen, die jetzt akut Geld brauchten, ihnen zustehende Steuererstattungen schon jetzt statt frühestens im nächsten Jahr. Das sei "ein sehr wirkungsvolles Mittel", sagte Schweitzer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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