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Gauland: Die Union hat Angst vor der AfD

Archivmeldung vom 08.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Alexander Gauland (2014)
Alexander Gauland (2014)

Foto: Christian Jung V
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Zu der Debatte innerhalb der CDU über die AfD erklärt der stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland, Alexander Gauland: "Die Widersprüchlichkeit innerhalb der Union ist kaum noch an Absurdität zu überbieten. Zunächst wollte Volker Kauder die AfD in den Talkshows boykottieren. Nun ist er mit der Äußerung zu vernehmen, er gehe lediglich 'nicht gerne' mit der AfD auf Sendung. Noch unglaubwürdiger macht sich derzeit CDU-Generalsekretär Tauber: Nachdem er über CDU-Mitglieder geäußert hatte, er wolle sie nicht einmal geschenkt von der AfD zurück haben, kündigt er nun an, er wolle die Wähler in jedem Fall zurückgewinnen."

Gauland weiter: "Auch Horst Seehofer macht mit einer 180-Grad-Wendung von sich reden. Nach zahlreichen Verortungen der AfD am rechten Rand, kam ihm gestern die Einsicht, die AfDler seien 'keine braunen Dumpfbacken', im Gegenteil: Man müsse sie sehr ernst nehmen.

Offensichtlich herrscht eine große Angst innerhalb der Union vor der AfD. Anscheinend befürchtet man, die AfD könnte das werden, was die Linke für die SPD geworden ist. Da hat die Union durchaus Recht, zumal die AfD den Bürgern vernunftorientiert Lösungen anbietet und Themen anspricht, die von Frau Merkel längst tabuisiert worden sind. Darüber hinaus belegen mittlerweile Wahlanalysen, dass eben nicht ältere männliche Bürger die AfD gewählt haben. Im Gegenteil: Die größte Wählergruppe war zwischen 18 und 34 Jahre alt, Frauen wie Männer.

Die Angst der Union belegt vor allen Dingen jedoch wie inhaltsleer diese Partei geworden ist. Sie hat im Laufe der Zeit fast all ihre Positionen zugunsten der SPD und Grünen aufgegeben. Das werden uns auch die anstehenden Koalitionsgespräche in Sachsen und Thüringen dramatisch vor Augen führen. Die Wähler fragen sich nun zu Recht, warum sie dann überhaupt noch der Union ihre Stimme geben sollten.

Quelle: Alternative für Deutschland (AfD) (ots)

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