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CDU-Politiker wollen schärfere Gesetze für Sterbehilfe

Archivmeldung vom 23.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: s.media / pixelio.de
Bild: s.media / pixelio.de

In der Debatte um die Neuregelung der Sterbehilfe fordern Unionsabgeordnete eine Verschärfung der geltenden Gesetzeslage. Demnach sollen die Anstiftung und die Beihilfe zum Suizid mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Damit wäre die Suizidhilfe auch durch nahe Angehörige oder Ärzte künftig strafbar. Diese Forderung gehe aus einem Antrag hervor, den die CDU-Politiker Patrick Sensburg und Thomas Dörflinger formuliert hätten. Es dürfe "nicht zugelassen werden, dass das Leben eines Kranken, Schwachen, Alten oder Behinderten als lebensunwert angesehen wird – von ihm selbst oder von Dritten", heißt es laut "Spiegel" in der Begründung. Nach geltendem Recht wird die Beihilfe zur Selbsttötung nicht bestraft.

Der Bundestag will noch in diesem Jahr eine Neuregelung verabschieden. Einigkeit zeichnet sich darin ab, die organisierte Sterbehilfe etwa durch Vereine zu verbieten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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