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Geißler: Unionsinternen Streit mit gemeinsamem Parteitag beenden

Archivmeldung vom 06.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Heiner Geißler im Dezember 2007
Heiner Geißler im Dezember 2007

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der ehemalige CDU-Generalsekretär und erfahrene Schlichter Heiner Geißler will den Streit zwischen CDU und CSU mit einem gemeinsamen Parteitag beenden. "So geht es nicht mehr weiter", sagte Geißler im "ARD Bericht aus Berlin". "CDU und CSU haben bereits 1980 eine gemeinsame Delegiertenkonferenz durchgeführt."

Auf einer solchen Konferenz könnte dann über die inhaltlichen Streitigkeiten debattiert und abgestimmt werden. Über die Zahl der Delegierten könne man dabei reden, so Geißler: "Die CSU braucht im Übrigen auch gar keine Angst haben, wenn sie von der Qualität der Argumente überzeugt ist. Wenn man einen solchen ideellen Faktencheck machen würde, könnte man auch zur Befriedung beitragen." Dass die Bundeskanzlerin auf einem gemeinsamen Parteitag keine Mehrheit für ihren Kurs erhalten könne, sieht Geißler eher als "theoretisches Risiko": "Es wäre nicht schlecht, wenn als Ergebnis eines Faktenchecks, der natürlich auf Augenhöhe erfolgen muss, dann eine Resolution erarbeitet werden würde. Ich bin fest davon überzeugt, dass sowohl in der CDU als auch in der CSU die Delegierten durchaus in der Lage sind, rational und aufgrund von Argumenten dann eine richtige Entscheidung zu treffen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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