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CSU provoziert mit Forderung nach höheren Honoraren für Apotheker Koalitionskrach

Archivmeldung vom 03.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Dr. Marcel Huber, CSU
Dr. Marcel Huber, CSU

Foto: Ailura
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die CSU will ein größeres Honorarplus für die Apotheker durchsetzen und provoziert damit einen Streit in der schwarz-gelben Koalition. In einem Brief an Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), der der Tageszeitung "Die Welt" (Samstag) vorliegt, fordert dessen bayerischer Amtskollege Marcel Huber (CSU) eine stärkere Anhebung des Honorars und außerdem eine pauschale Vergütung von Nacht- und Notdiensten.

Die von Bahr und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) geplante Anhebung des Apothekerhonorars werde "den wirtschaftlichen und strukturellen Anforderungen an die Erfüllung des Versorgungsauftrags durch öffentliche Apotheken nicht im erforderlichen Umfang gerecht", heißt es in dem Schreiben. CDU und FDP lehnen eine weitere Erhöhung des Honorars bisher ab.

Huber schreibt in seinem Brief weiter: Eine pauschale Vergütung der Nacht- und Notdienste anstelle eines Zuschlags pro Rezept sei "gerechter". Der Zeitung sagte er ergänzend: "Landapotheken haben oft weniger Patienten in den Nachtstunden, leisten jedoch die gleichen Dienste wie in der Stadt. Dieser Einsatz muss künftig besser honoriert werden." Beim Honorar geht es konkret um einen festen Zuschlag, den Apotheker für jede Packung eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels bekommen, das über den Ladentisch geht.

Die Pharmazeuten verlangen eine Anhebung von 8,10 Euro auf 9,14 Euro, was mehr als 600 Millionen Euro kosten würde. Die Minister Bahr und Rösler wollen nur 190 Millionen Euro ausgeben, was zu einer Anhebung auf 8,35 Euro führen würde.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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