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Kipping ruft zur Mäßigung in der Gauck-Debatte auf

Archivmeldung vom 28.06.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.06.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Katja Kipping Bild: katja-kipping.de
Katja Kipping Bild: katja-kipping.de

Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat in der zuletzt sehr hitzigen Debatte über die Äußerungen von Bundespräsident Joachim Gauck über Krieg und Frieden zur Mäßigung aufgerufen. "Gauck hat eine Debatte über Krieg und Frieden angestoßen", sagte sie der "Berliner Zeitung". "Angesichts der deutschen Geschichte ist Emotionalität nicht verwunderlich. Wir müssen diese Debatte aber mit aller Sachlichkeit führen, weil der Präsident nicht für eine Mehrheit in diesem Land spricht."

Kipping fügte hinzu, Gauck müsse sich dieser Debatte im Dialog stellen. "Viele warten darauf, ihm direkt antworten zu können. Wir stehen für das Erbe Willy Brandts. Krieg darf kein Mittel der Politik sein."

Der 74-Jährige war von Parlamentariern der Linken als "widerlicher Kriegshetzer" und "Nato-Nagelbomben-Repräsentant" tituliert worden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann sprach daraufhin von Nazi-Methoden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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