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Bundesregierung erwartet von Firmen mit KfW-Großkrediten Boniverzicht

Archivmeldung vom 17.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Bundesregierung erwartet von Unternehmen, die bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) große Kredite beantragen, eine Zurückhaltung bei der Vergütung.

"Bei Konsortialkrediten, die im Lenkungsausschuss behandelt werden, erwarten wir eine Selbstverpflichtung der Vorstände und leitenden Angestellten auf Bonuszahlungen beziehungsweise variable Vergütung für das Jahr 2020 zu verzichten", sagte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums dem "Handelsblatt" auf Anfrage.

Der Lenkungsausschuss, dem Vertreter des Bundesfinanzministeriums, des Bundeswirtschaftsministeriums und der KfW angehören, entscheidet über KfW-Darlehen ab einem Volumen von 500 Millionen Euro. Konsortialkredite sind Darlehen, die von einer Gruppe von Banken vergeben werden. Unabhängig vom Volumen des Konsortialkredits gibt es außerdem Ausschüttungsbeschränkungen. "Auch bei den Konsortialkrediten gilt für die gesamte Laufzeit, dass keine Dividenden- beziehungsweise Gewinne ausgeschüttet werden dürfen und das unabhängig davon, ob sie im Lenkungsausschuss Unternehmensfinanzierung behandelt werden oder nicht", so die Sprecherin des Finanzministeriums weiter. Das Dividenden- und Gewinnauschüttungsverbot gilt auch für die übrigen KfW-Coronahilfen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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