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Melinda Gates warnt vor zu schnellen Corona-Lockerungen

Archivmeldung vom 16.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bill und Melinda Gates, Archivbild
Bill und Melinda Gates, Archivbild

Foto: FlickreviewR 2
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Melinda Gates warnt davor, die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu schnell rückgängig zu machen. "Wir müssen sehr vorsichtig und langsam vorgehen", sagte sie der "Bild".

Möglich seien Lockerungen nur, wenn Kontakte von Infizierten genau zurückverfolgt würden und massiv getestet würde. "Es wird dauern, vor allem weil wir noch keine Impfung haben", so Gates weiter. Bis dahin plädiert sie dafür, sich an die Regeln zu halten und empfiehlt Schutzmasken. "Wir müssen physische Distanz einhalten. Wir müssen Hände waschen."

Außerdem solle man draußen in der Öffentlichkeit Gesichtsmasken tragen. Geholfen werden muss laut Gates aktuell vor allem den ärmeren Ländern, da Corona "jetzt erst" anfange, "in den ärmeren Ländern dieser Welt aufzutreten". Solange der Virus weltweit noch nicht ausgerottet sei und es keine Impfung gebe, stelle er eine Gefahr für alle dar. "Covid an einem Ort der Welt bedeutet Covid auf der ganzen Welt", sagte Gates. Die Stiftung von Bill und Melinda Gates stellt am Mittwoch noch einmal 150 Millionen Dollar für den Kampf gegen das Coronavirus. Bereits im Februar hatte die Stiftung 100 Millionen gespendet. Die Stiftung ist mittlerweile auch ein bedeutender Finanzier von Projekten der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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