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NRW will gleiche Gleise für Stadtbahnen

Archivmeldung vom 26.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Hendrik Wüst (2017)
Hendrik Wüst (2017)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) will die anstehende, milliardenschwere Generalsanierung der landesweiten Stadtbahnen für eine Harmonisierung der Gleissysteme nutzen.

Wüst sagte der Düsseldorfer Rheinischen Post: "Wenn schon solche Summen im Raum stehen, ist mir wichtig, dass wir nicht nur den Bestand reparieren, sondern das Angebot insgesamt besser wird. Die Gutachter haben Bahnknoten identifiziert, wo es unterschiedliche Spurbreiten gibt. Die wollen wir beseitigen, um den Menschen ein besseres ÖPNV-Angebot zu machen." Derzeit sind die einzelnen Stadtbahnen in NRW untereinander nicht kompatibel, weil sie unterschiedliche Spurweiten und Bahnsteighöhen verwenden. Deshalb können die Bahnen nur kleinräumig eingesetzt werden und die Passagiere müssen auf längeren Strecken häufiger umsteigen. Ein aktuelles Gutachten des Düsseldorfer Ingenieurbüros Spiekermann kommt zu dem Ergebnis, dass die Harmonisierung der Gleise rund 45 Millionen Euro kosten würde.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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