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Virologe Kekulé sieht Öffnung von Grundschulen kritisch

Archivmeldung vom 14.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Virologen greifen noch heute auf Theorien von vor fast 300 Jahren zurück ohne diese jemals richtig analysiert zu haben (Symbolbild)
Virologen greifen noch heute auf Theorien von vor fast 300 Jahren zurück ohne diese jemals richtig analysiert zu haben (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Der Inhaber des Lehrstuhls für medizinische Mikrobiologie und Virologie an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale), Alexander Kekulé, sieht die Empfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Öffnung der Schulen für Grundschüler kritisch.

Er sei nicht der Meinung, dass man Schüler in der Grundschule "tatsächlich in die Schule schicken kann und dann davon ausgeht, dass sie die Hygieneregeln einhalten", sagte Kekulé am Dienstag dem Deutschlandfunk. Sonst bestehe die Gefahr, "dass man Schulen aufmacht und wieder zumacht und dann doch Ausbrüche in den Klassen hat. Ich glaube, hier muss man sich grundsätzlich einfach mal entscheiden, ob man das zulässt, dass sich Kinder in der Grundschule tatsächlich infizieren", so der Virologe weiter.

Dies müssten "natürlich Pädagogen letztlich entscheiden, aber ich finde, die Leopoldina ist da sehr optimistisch, weil die sagen, wir warten auf den Impfstoff, wir wollen vorher praktisch jede Infektion verhindern, sowie es irgendwie geht, und deshalb zum Beispiel auch Schüler, sobald die positiv werden, in Quarantäne schicken", sagte Kekulé dem Deutschlandfunk.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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