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Coronakrise: 300 Amtshilfe-Anträge bei Bundeswehr eingegangen

Archivmeldung vom 06.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bundeswehr im Inneren (Symbolbild)
Bundeswehr im Inneren (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

ei der Bundeswehr sind wegen der Coronakrise mittlerweile 300 Amtshilfe-Anträge eingegangen. "Die größte Nachfrage gibt es nach Sanitätsmaterial, von Schutzkleidung bis Schutzmasken. Und es gibt oft den Wunsch nach personeller Unterstützung aus der Sanität", sagte der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".

BDie meisten Anfragen kämen aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Die Bundeswehr greife nur ein, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft seien. "Es macht ja keinen Sinn, wenn wir mit unseren grünen Lastwagen Güter transportieren und dann ein privater Logistiker Pleite geht", so der Generalinspekteur der Bundeswehr weiter.

Im Sanitätsbereich seien die Kapazitäten der Bundeswehr begrenzt, weil diese ohnehin in die zivile medizinische Versorgung integriert seien. Deutliche Kapazitäten gebe es bei Logistik und sonstigen Hilfsleistungen. Innere Sicherheit bleibe die Sache der Polizei. "Patrouillierende Soldaten auf der Straße - so ein Bild sehe ich in Deutschland nicht", sagte Zorn. Das Coronavirus könne die Bundeswehr nicht schachmatt setzen. "Diese Gefahr sehe ich überhaupt nicht", so der Generalinspekteur der Bundeswehr weiter. In der Truppe gebe es rund 250 Infektionsfälle. Die Steigerungsraten seien überschaubar. Eine Zwangsverpflichtung von Reservisten sei nicht notwendig. Mit den 180.000 aktiven Soldaten und den 15.000 Reservisten, die sich bislang freiwillig gemeldet hätten, "können wir den abschätzbaren Bedarf gut abdecken", sagte Zorn den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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