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Sahra Wagenknecht: "Ich bin eine Einzelgängerin"

Archivmeldung vom 08.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sahra Wagenknecht Bild: sahra-wagenknecht.de
Sahra Wagenknecht Bild: sahra-wagenknecht.de

Sahra Wagenknecht, die Vorzeigefrau der Partei Die Linke, bezeichnet sich selbst als "Einzelgängerin". Für sie bedeute es "Vollstress", mit vielen Menschen auf engem Raum sein zu müssen, sagt sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins BRIGITTE (Heft 18/12). Die 43-Jährige, die sich über ihre Beziehung zu Oskar Lafontaine nicht äußert, erzählt offen über ihre Kindheit.

Die eigenwillige Politikerin, die in der DDR aufwuchs, dort mit dem System Probleme bekam und sich heute für einen "kreativen Sozialismus" einsetzt, zog sich schon als Kind zurück. Sie habe partout nicht in den Kindergarten gewollt, sondern sich lieber Büchern gewidmet - schon mit vier Jahren konnte sie lesen. Zu ihrem Vater, einem Iraner, der drei Jahre nach ihrer Geburt zurück in seine Heimat musste, brach der Kontakt ab. Sie habe nie nach ihm geforscht, befürchte aber, dass er verhaftet und möglicherweise umgekommen ist, sagt sie in BRIGITTE. Und fügt hinzu: "Vielleicht will ich auch nicht so genau wissen, was mit ihm passiert ist; weil ich dann vielleicht wüsste, dass er definitiv nicht mehr lebt."

Quelle: Gruner+Jahr, BRIGITTE (ots)

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