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DIW-Chef fordert bei Konjunkturflaute mehr Schulden

Archivmeldung vom 08.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, fordert die Bundesregierung auf, im Falle einer Konjunkturabschwächung das Ziel des ausgeglichenen Haushalts im nächsten Jahr aufzugeben. "Bei einer erneuten Vertiefung der Krise sollte der Bund den gesamten Spielraum nutzen, den die Schuldenbremse bietet", sagte Fratzscher im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Dann muss die Konjunktur mit höheren Ausgaben gestützt werden, und der Bundeshaushalt kann erst ein paar Jahre später ausgeglichen werden."

Spielraum dafür sei vorhanden, weil der Bund derzeit weniger neue Kredite aufnehme, als die Schuldenbremse zulasse. Europa stecke noch immer in der Krise, "und einiges deutet auf eine erneute Vertiefung der Krise hin", sagte Fratzscher. Die deutsche Wirtschaft könne sich einer solchen Entwicklung nicht entziehen. "Sie ist im zweiten Quartal geschrumpft und könnte dies auch im nächsten Quartal tun."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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