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Innenminister Thomas de Maizière ruft zum Mauerfalljubiläum zu einer Zukunftsdebatte auf

Archivmeldung vom 08.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Thomas de Maizière Bild: NEXT Berlin - Image by Dan Taylor/Heisenberg Media - www.heisenbergmedia.com/, on Flickr CC BY-SA 2.0
Thomas de Maizière Bild: NEXT Berlin - Image by Dan Taylor/Heisenberg Media - www.heisenbergmedia.com/, on Flickr CC BY-SA 2.0

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) hat angesichts des Mauerfalljubiläums zu einer Zukunftsdebatte aufgerufen. "Wir sollten im Gedenkjahr darüber nachdenken: Welches Volk sind wir eigentlich und welches Volk wollen wir in 25 Jahren sein? Wollen wir dann immer noch über Ost und West diskutieren?", sagte de Maizière in einem Doppelinterview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post", das er gemeinsam mit seinem Cousin, dem früheren DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maizière, gab.

De Maizière will am kommenden Dienstag dazu gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Aufklärung eine Veranstaltungsreihe starten. Der Innenminister verwies auch darauf, dass es 25 Jahre nach dem Mauerfall vor allem eine Debatte in Deutschland "über unsere Rolle in der Welt" gebe. "Können wir uns vor den Krisen in der Welt wegducken oder nicht? Das ist die tiefer liegende Frage. Darüber sollten, darüber müssen wir streiten", sagte Thomas de Maizière. Lothar de Maizière sieht hingegen auch heute noch viele Unterschiede zwischen Ost und West: "Die Ostdeutschen sehen die Russen wesentlich positiver als die Westdeutschen", sagte er. "Sie müssen sehen, dass im Osten über 40000 Menschen in Russland studiert haben." Über sich selbst sagte der 74-Jährige: "Ich kriege die DDR nicht mehr aus dem Anzug geschüttelt, und das will ich auch nicht."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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