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Wirtschaftsexperin Christa Luft fordert Vergesellschaftung von Grund und Boden, um Spekulation zu verhindern

Freigeschaltet am 04.12.2018 um 13:23 durch Andre Ott
Seite aus dem „herkömmlichen“ Grundbuch von Mattersburg in Papierform; gelöschte Eintragungen sind rot unterstrichen; die „Katastralzahl“ wird nun „Grundstücksnummer“, die „Parzelle“ als „Grundstück“ bezeichnet
Seite aus dem „herkömmlichen“ Grundbuch von Mattersburg in Papierform; gelöschte Eintragungen sind rot unterstrichen; die „Katastralzahl“ wird nun „Grundstücksnummer“, die „Parzelle“ als „Grundstück“ bezeichnet

Foto: Villa Florida
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Christa Luft will durch eine Vergesellschaftung von Land Bodenspekulation in Deutschland verhindern. "Der Boden ist keine Ware wie jede andere", schreibt die Ökonomin in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland". "Er ist Lebens- und Arbeitsgrundlage aller Menschen und gehört dem Wesen nach in Gemeineigentum."

 Luft plädiert für einen als Stiftung organisierten und vor Privatisierung geschützten gesellschaftlichen Bodenfonds auf Länderebene. Darin sollten wichtige landeseigene Grundstücke eingehen sowie Flächen von erbenlosen Eigentümern oder Bewirtschaftern und Schenkungen. "Auf Bundesebene wäre eine Verfassungsänderung erforderlich, die im ganzen Land den Verkauf von Liegenschaften der öffentlichen Hand generell unterbindet", erklärt die Wirtschaftsministerin der Modrow-Regierung (1989/90) weiter.

Quelle: neues deutschland (ots)

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