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FDP: GroKo muss Mindestlohn entschärfen

Archivmeldung vom 20.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Michael Theurer / Bild: fdp-bw.de
Michael Theurer / Bild: fdp-bw.de

Das FDP-Präsidiumsmitglied Michael Theurer hat die Große Koalition aufgefordert, den gesetzlichen Mindestlohn zu entschärfen. "Die negativen Konsequenzen des Einheitsmindestlohns für Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden immer deutlicher", sagte Theurer am Dienstag.

"Die Große Koalition muss endlich ein Einsehen haben und den gesetzlichen Mindestlohn zumindest entschärfen. Gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen sind der enorme Bürokratieaufwand und die Kontrollkosten gewaltig." Für sie sei der "Einheitsmindestlohn ein Bürokratieerschaffungsprogramm", so der Freidemokrat weiter. "Stattdessen wäre es richtig, auf Entbürokratisierung, Innovation und Qualifizierung zu setzen und zu regional unterschiedlichen, branchenspezifischen Lohnuntergrenzen zurückzukehren." Nur so lasse sich verhindern, "dass Handwerker und Dienstleister künftig ihre Preise deutlich erhöhen oder Mitarbeiter entlassen müssen, um kostendeckend zu arbeiten", betonte Theurer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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