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Ende der Bundesschatzbriefe spart Schäuble Millionen

Archivmeldung vom 06.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wolfgang Schäuble / Bild: de.wikipedia.org
Wolfgang Schäuble / Bild: de.wikipedia.org

Durch das Ende des Direktverkaufs von Bundesschatzbriefen an die Bürger wird das Bundesfinanzministerium in den kommenden fünf Jahren zwischen 50 und 70 Millionen Euro einsparen. Das meldet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf einen Brief des Ministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages.

Der Bund will sich zum Jahresende aus dem Geschäft mit Privatkunden zurückziehen. In Zeiten niedriger Zinsen ist es für den Staat günstiger, seine Schulden ausschließlich über institutionelle Investoren zu refinanzieren. Außerdem nimmt das Interesse an Bundeswertpapieren seit Jahren ab. Zuletzt hatten noch knapp 300.000 private Anleger ein kostenloses Konto bei der Finanzagentur, die die Schulden des Bundes verwaltet. Wer künftig in deutsche Staatsanleihen investieren möchte, kann diese gegen Gebühr über seine Bank beziehen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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