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Töpfer stützt Gabriels Kohle-Pläne

Archivmeldung vom 15.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Klaus Töpfer (2009)
Klaus Töpfer (2009)

Foto: Heinrich Böll Stiftung from Berlin, Deutschland
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bekommt für seine Kohle-Pläne Rückendeckung vom einstigen Umweltminister Klaus Töpfer. Der Vorschlag, alten Kohlekraftwerken mit hohem Kohlendioxid-Ausstoß einen zusätzlichen Klimabeitrag abzuverlangen, sei "ökonomisch und ökologisch sinnvoll", sagte Töpfer der "Süddeutschen Zeitung".

In Deutschland und weltweit gehöre erneuerbare Energien die Zukunft. "Wer stattdessen auf alte Strukturen setzt, muss sich fragen lassen, ob das vernünftige Wirtschaftspolitik ist", sagte er. Der Wandel lasse sich vielleicht noch verzögern, "aber nicht stoppen".

Als Konsequenz verlangte er einen gesellschaftlich breit getragenen Kohlekonsens. "Wir müssen uns heute zusammensetzen und uns darüber unterhalten, wie eine planmäßige Rückführung der Braunkohle aussehen kann", sagte Töpfer. Ziel müsse es sein, den Strukturwandel für die betroffenen Regionen rechtzeitig abzufedern.

Gabriels Vorstoß steht derzeit unter heftigem Beschuss, aus den Braunkohleländern, aber auch aus der Unionsfraktion. Gewerkschaften hatten zuletzt vor dem Wegfall von 100.000 Arbeitsplätzen gewarnt. Töpfer bezeichnete dies als "Zahlenakrobatik".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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