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Forsa-Chef: Problem bei Vorhersagen ist mangelnde Ehrlichkeit der Befragten

Archivmeldung vom 04.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Manfred Güllner (2017), Archivbild
Manfred Güllner (2017), Archivbild

Bild: Eigenes Werk /OTT

Forsa-Chef Manfred Güllner sieht ein Hauptproblem bei der Genauigkeit von Sonntagsfragen in der mangelnden Ehrlichkeit der Befragten. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Güllner: "Ein Problem bei Umfragen zur Bundestagswahl ist, dass es die Deutschen nicht zugeben, wenn sie nicht zur Wahl gehen."

Die Befragten gäben an, eine Partei wählen zu wollen, nähmen aber gar nicht an der Wahl teil, so der Chef des Meinungsforschungsinstitutes. "Das macht es für uns schwierig und bedeutet eine Unschärfe, die wir nicht ausgleichen können."

Güllner fügte hinzu, schon in den 70er-Jahren, als er noch beim Meinungsforschungsinstitut Infas gearbeitet habe, seien Nichtwähler befragt worden, die aus Wählerverzeichnissen identifiziert worden seien. "Jeder Zweite hat selbst dann noch nicht zugegeben, dass er nicht gewählt hatte", sagte Güllner.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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