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Genehmigte Wohnungen von Januar bis Februar 2020: +4,0 % gegenüber Vorjahreszeitraum

Archivmeldung vom 28.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

Von Januar bis Februar 2020 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 51 300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben weiter mitteilt, waren das 4,0 % mehr Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2020 rund 45 100 Wohnungen genehmigt. Das waren 5,8 % oder 2 500 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser um 7,9 % und die für Zweifamilienhäuser um 7,6 %. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser sank dagegen um 1,7 %.

Wesentlich mehr umbauter Raum bei neu zu errichtenden Nichtwohngebäuden

Bei den neu zu errichtenden Nichtwohngebäuden, die von Januar bis Februar 2020 genehmigt wurden, erhöhte sich der umbaute Raum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24,2 % auf 37,2 Millionen Kubikmeter. Dies ist der höchste im Zeitraum Januar bis Februar gemessene Wert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995. Dabei ist zu berücksichtigen, dass dieser Wert in der Vergangenheit zum Teil sehr stark schwankte. Nichtwohngebäude sind zum Beispiel Fabrikgebäude und Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche Betriebsgebäude.

Zahl neuer Genehmigungen weiter höher als Zahl der Fertigstellungen

Die Zahl der Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator zur Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität, da Baugenehmigungen geplante Bauvorhaben darstellen. Allerdings nimmt die Zahl der Bauvorhaben, die noch nicht begonnen beziehungsweise noch nicht abgeschlossen wurden (der sogenannte Bauüberhang), seit einigen Jahren zu. Die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit wird durch die Entwicklung der Baufertigstellungen dargestellt.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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