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SPD verlangt "validen Zeitplan" für Corona-App-Entwicklung

Archivmeldung vom 29.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Totalüberwachung (Symbolbild)
Totalüberwachung (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Nach der Entscheidung der Bundesregierung, die geplante Corona-Warn-App nun federführend von der Deutschen Telekom und dem Softwarekonzern SAP entwickeln zu lassen, fordert die SPD mehr Informationen.

Die Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) müsse in der Sondersitzung des Ausschusses Digitale Agenda am morgigen Mittwoch "dringend Aufklärung" betreiben, sagte der digitalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jens Zimmermann, dem "Handelsblatt".

Das Gesundheitsministerium und das Kanzleramt hätten "ein veritables App-Durcheinander" angerichtet. "Ich erwarte klare Aussagen zur Aufstellung des Gesamtprojektes und einen validen Zeitplan", so der SPD-Politiker weiter. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken warnte vor weiteren Verzögerungen bei der App-Entwicklung. "Jetzt kommt es darauf an, die App nicht nur schnell, sondern in ebenso großer Transparenz und Offenheit und vor allem unter Beteiligung von potenziellen Nutzern zu entwickeln und dabei auch soziologische und psychosoziale Belange mit einzubeziehen", sagte Esken dem "Handelsblatt". Bei der Frage des Erfolgs einer solchen App komme es "ganz entscheidend auf das Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer an, aber eben auch darauf, dass sie im Falle einer Push-Nachricht über den möglichen Kontakt mit einer infizierten Person nicht mit der Situation alleine gelassen werden", so die SPD-Chefin weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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