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Grüne beklagen "kopflose deutsche Außenpolitik"

Archivmeldung vom 20.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Omid Nouripour (2014)
Omid Nouripour (2014)

Foto: User:Rob Irgendwer
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Grünen sehen in der Unstimmigkeit zwischen Auswärtigem Amt und Bundesinnenministerium in der Bewertung der Türkei einen sinkenden Einfluss Deutschlands in der Welt.

"Unsere Außenpolitik wird als kopflos wahrgenommen. Es schwächt Deutschlands Einfluss und verkleinert unsere Spielräume, wenn die Bundesregierung nicht mit einer Stimme spricht", sagte Omid Nouripour, außenpolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, der "Welt am Sonntag".

In der Außenpolitik arbeiteten "CDU und SPD längst gegeneinander - in der Ukraine-Krise schon lange, im Umgang mit Russland ohnehin", sagte Nouripour.

Er fügte hinzu: "Im Umgang mit der Türkei führt nun das Innenministerium das Auswärtige Amt vor. Herr de Maizière spricht Klartext, Herr Steinmeier schwurbelt, Frau Merkel schweigt, wie fast immer." Diese "parteipolitischen Spielchen" seien "gefährlich", sagte Nouripour.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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