Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Gehrke: Privatversicherte sollten Altersrückstellungen bei Versicherungswechsel mitnehmen können

Gehrke: Privatversicherte sollten Altersrückstellungen bei Versicherungswechsel mitnehmen können

Archivmeldung vom 09.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Prof. Dr. med. Axel Gehrke (2019)
Prof. Dr. med. Axel Gehrke (2019)

Bild: AfD Deutschland

Entgegen der weitläufigen Auffassung, „privatversichert“ seien nur gut situierte Personen mit hohen Einkommen und Vermögen, sind auch viele ältere Versicherte, Rentner und Selbständige, die nicht zu den Besserverdienenden zählen, Mitglied der Privaten Krankenversicherungen (PKV).

Diese sehen sich immer häufiger mit extremen Beitragserhöhungen konfrontiert, ohne dagegen etwas unternehmen zu können. Der Grund liegt darin, dass sie zwar prinzipiell die Krankenkasse wechseln könnten, dabei aber längerfristig mit horrenden Beitragszahlungen zu rechnen hätten. Denn im Falle eines Wechsels können sie die von ihnen automatisch mit ihren monatichen Beiträgen geleisteten Altersrückstellungen nicht zur neuen Versicherung mitnehmen.

Die AfD-Bundestagsfraktion möchte dies ändern. Privatversicherte sollen ihre Altersrückstellungen bei einem Versicherungswechsel mitnehmen können. Einen entsprechenden Antrag hat die AfD-Bundestagsfraktion eingereicht.

Der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Axel Gehrke, sagt dazu: „Die AfD steht für die soziale Marktwirtschaft und gegen Planwirtschaft, gegen Einheitsversorgung und gegen Sozialabbau. Deshalb lehnen wir Kopf-Pauschalen und die Bürgerversicherung ab.“

„Zur Marktwirtschaft gehört aber untrennbar der Wettbewerb. Und der ist heute in der PKV nicht wirklich vorhanden. Bisher sind die Privat-Versicherten an ihre ursprünglichen Versicherungskonzerne gebunden und müssen Beitragserhöhungen alternativlos erdulden, weil sie ihre Altersrückstellungen beim Wechsel nicht zu einer anderen Versicherung mitnehmen können. Die Prämie bei der neuen Versicherung wäre deshalb insbesondere nach langer Laufzeit erheblich höher als bei der alten. Mehr Wettbewerb hätte eine spürbare Entlastung gerade der gering verdienenden Privat-Versicherten zur Folge“, so Gehrke.

Quelle: AfD Deutschland

Anzeige:
Videos
Symbolbild
Die 5G Technologie aus einer ungewöhnlichen Sicht betrachtet
NHS 3.0
Das Universalgenie, die NHS 3.0
Termine
Kongress der vereinten Wissenschaften
66130 Saarbrücken
18.05.2019
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:

Anzeige