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Hackerangriff: Keine sensiblen Daten aus Kanzleramt veröffentlicht

Archivmeldung vom 04.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: ExtremNews
Bild: ExtremNews

Nach dem Hackerangriff auf persönliche Daten von Politikern hat die Bundesregierung erklärt, dass keine sensiblen Daten aus dem Kanzleramt veröffentlicht worden sind.

"Mit Blick auf das Bundeskanzleramt sieht es nach erster Sichtung so aus, dass keine sensiblen Informationen und Daten in den Veröffentlichungen enthalten sind, auch nicht im Hinblick auf die Bundeskanzlerin", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz am Freitag in Berlin. Betroffen von dem Hackerangriff seien, was den politischen Bereich betrifft, Politiker und Mandatsträger des Europaparlaments, des Bundestages, der Landtage und auch kommunale Mandatsträger. "Die Bundesregierung nimmt diesen Vorfall sehr ernst. Das Cyberabwehrzentrum hat sich heute bereits mit diesem Vorgang befasst.

Die Behörden arbeiten mit Hochdruck daran, Ausmaß und Hintergründe des Vorgangs zu ermitteln und den Betroffenen Hilfestellungen zukommen zu lassen", so die Sprecherin weiter. Generell weise man darauf hin, dass auf solche Weise in Umlauf gebrachte Daten mit großer Vorsicht zu handhaben sind. "Selbst im Falle, dass ein Großteil der betroffenen Daten authentisch wäre, zeigt die Erfahrung jedoch, dass in derartigen Fällen möglicherweise auch gefälschte Daten eingeschleust werden", so die Sprecherin. Die Veröffentlichungen der Daten in Folge des Hackerangriffs waren laut eines Berichts des RBB-Inforadio am Donnerstag im Laufe des Donnerstagabends bemerkt worden. Betroffen seien alle im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der AfD. Vor allem Handynummern und Adressen seien über einen Twitter-Account veröffentlicht worden, aber auch zum Teil sehr persönliche Daten wie Personalausweise, Chats, Briefe, Rechnungen oder Kreditkarteninformationen, berichtet der RBB am Freitag.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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