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Emnid: AfD bei acht Prozent

Archivmeldung vom 02.11.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.11.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Die AfD kann in der Flüchtlingsdebatte in der Wählergunst den höchsten Wert seit über einem Jahr erzielen. Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag von "Bild am Sonntag" erhebt, legt die rechtspopulistische Partei um einen Prozentpunkt auf 8 Prozent zu. Zuletzt kam sie im Oktober 2014 auf diesen Wert.

Besonders groß ist der Zuspruch in Ostdeutschland: Hier kommt die AfD auf 15 Prozent. Im Westen sind es 7 Prozent. Einen Prozentpunkt abgeben muss hingegen die SPD, sie erreicht 25 Prozent. Unverändert bleiben die Werte für Union (36 Prozent), FDP (5 Prozent), Linkspartei (10 Prozent) und Grüne (10 Prozent). Die Sonstigen kommen auf 6 Prozent.

Wenn der Bundeskanzler in Deutschland direkt gewählt würde, könnte der wahrscheinliche SPD-Herausforderer Sigmar Gabriel gegenüber Amtsinhaberin Angela Merkel Boden gutmachen. Lag der Vorsprung der Kanzlerin im Mai noch bei 53:17 Prozent, würden jetzt 21 Prozent für Gabriel stimmen und 45 Prozent für Merkel. Emnid befragte für den Sonntagstrend vom 22. bis zum 28. Oktober 1869 Personen. Für die Kanzlerfrage wurden am Freitag 500 Personen befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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