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Ex-Parteichef Wolfgang Gerhardt sieht FDP in desolatem Zustand

Archivmeldung vom 07.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wolfgang Gerhardt Bild: FDP
Wolfgang Gerhardt Bild: FDP

Der frühere Partei- und Fraktionschef Wolfgang Gerhardt sieht die FDP in einem desolaten Zustand. "Nichts läuft so richtig zusammen", schreibt er in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). In seiner Diagnose führt er das schlechte Abschneiden der Liberalen bei Wahlen und in den Umfragen darauf zurück, dass "ein überzeugender Politikentwurf fehlt".

Bevor sich die Partei in Debatten über eine Ampelkoalition verliere, müsse sie "zuallererst einmal ihre eigene Politik überzeugend beschreiben und mit Gewicht durchsetzen", fordert der Vorsitzende der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung. Laut Gerhardt bieten sich für die FDP viele Chancen, die die Konkurrenten versäumen. "Nahezu alle anderen Parteien haben das Schwergewicht ihrer Programmatik in den Jahren verschoben: im Trend weg von den Chancen der Freiheit, hin zum Umgang mit Ängsten. Sie befinden sich in einem Überbietungswettbewerb in Betreuungs- und moralischen Pathosbotschaften", schreibt Gerhardt. Der FDP-Abgeordnete schlägt nach der Agenda 2010, die starre Strukturen aufgelöst habe, eine Agenda 2020 zur nachhaltigen Zukunftsbewältigung vor. "Um auch zukünftigen Generationen die Möglichkeit zu geben, in Freiheit ihren eigenen Lebensentwurf zu prägen", so Gerhardt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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