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Sachsen-Anhalts langjähriger Finanzminister Jens Bullerjahn leidet an seltener Krankheit: "Hoffnung auf Heilung gibt es nicht"

Archivmeldung vom 14.05.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.05.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Jens Bullerjahn (2010) Bild: Yaway Media, Thomas Opp /  de.wikipedia.org
Jens Bullerjahn (2010) Bild: Yaway Media, Thomas Opp / de.wikipedia.org

Sachsen-Anhalts langjähriger Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) leidet an der unheilbaren Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). "Hoffnung auf Heilung gibt es nicht. Damit muss man umgehen", sagte der 59-Jährige im Interview mit der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstagausgabe).

ALS ist eine degenerative Erkrankung des Nervensystems, an der drei bis acht Menschen pro 100.000 Einwohner in Deutschland leiden. Dabei kommt es zu Muskelschwäche und Muskelschwund, die Lebenserwartung nach einer ALS-Diagnose liegt statistisch bei drei bis fünf Jahren. "Ich habe mir gesagt: Man darf nicht verzagen. Es bleibt noch Zeit, in der ich einiges tun kann", sagte Bullerjahn dem Blatt zu seinem Umgang mit der Krankheit. Eigentlich wollte Bullerjahn in diesem Jahr eine Atlantiküberquerung mit dem Segelboot absolvieren, was die Beeinträchtigungen durch die Krankheit aber nicht mehr erlauben. Der ehemalige Spitzenpolitiker treibt stattdessen Buchprojekte voran. Aktuell hat er über die Friedrich-Ebert-Stiftung das Buch mit 720 Seiten "Deutschland und sein Geld" herausgegeben, es enthält unter anderem Gespräche mit Ministerpräsidenten und dem jetzigen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Scholz gab seinem Parteifreund das Gespräch noch als Bundesfinanzminister und verweist darin etwa darauf, dass es in Deutschland Wachstum brauche, um neue Projekt zu finanzieren - und kommentiert die politische Debatte dazu so: "Die Kuchenbäcker wissen das, die Kuchenverteiler verlieren das manchmal aus dem Blickfeld."

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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