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Bartsch beklagt zu viele Wessis in ostdeutschen Führungspositionen

Archivmeldung vom 02.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dietmar Bartsch Bild: die Linke
Dietmar Bartsch Bild: die Linke

Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat anlässlich des Jahrestages der Deutschen Einheit die Dominanz Westdeutscher in den ost- und gesamtdeutschen Eliten beklagt. Auslöser war ein Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit" aus der vorigen Woche, demzufolge noch immer drei Viertel aller Abteilungsleiter in ostdeutschen Ministerien Westdeutsche sind.

"Bei allen Bundesgerichten sind ausnahmslos Westdeutsche in Verantwortung", sagte Bartsch der "Berliner Zeitung". "An der Spitze der 88 Hochschulen und Universitäten im Osten gibt es nur fünf Ausnahmen; alle anderen sind aus dem Westen. Das ist ein inakzeptabler Zustand." Er fügte hinzu: "Viele haben eine sehr engagierte Aufbauarbeit geleistet. Deshalb sage ich: Danke! Aber jetzt sollten wir wieder zur Normalität zurückkehren. Die eigenen Landeskinder sollten schon eine besondere Förderung genießen. Da muss ein Umdenken in den Spitzen der Länder erfolgen."

Der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer erklärte hingegen: "Das ist eine absolute Nonsens-Diskussion. Sie zeigt eine Kleinkariertheit, die wirklich beängstigend ist." Denn, so der 38-jährige Görlitzer: "Westdeutsche, die seit 23 Jahren hier arbeiten und Teil der Erfolgsgeschichte sind, sind mindestens so sehr Sachse wie ich. In meiner Generation ist das kein Thema mehr."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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