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Engelen-Kefer: Merkels Sozialpolitik war besser als Schröders

Archivmeldung vom 03.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Ursula Engelen-Kefer (2014), Archivbild
Ursula Engelen-Kefer (2014), Archivbild

Foto: Martin Rulsch
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die langjährige stellvertretende DGB-Vorsitzende und heutige Vize-Präsidentin des Sozialverbands Deutschland, Ursula Engelen-Kefer (78), hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Ende ihrer Amtszeit ein besseres Zeugnis ausgestellt als Amtsvorgänger Gerhard Schröder (SPD).

"Die Diskussionen mit Angela Merkel waren erheblich erfolgreicher und entspannter als mit ihrem Vorgänger Gerhard Schröder von der SPD. Mit ihm waren die Gespräche zum Ende seiner Amtszeit äußerst schwierig, während sie mit ihr inhaltsreicher und besser vorbereitet waren. Sie war ja auch Kanzlerin, als der gesetzliche Mindestlohn nach langjährigen Auseinandersetzungen von der SPD eingebracht wurde, und hat das in der Großen Koalition mitgetragen. Und das war ein Meilenstein in der Sozialpolitik", sagte Engelen-Kefer im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Die Gewerkschafterin hält Merkel zugute, "dass sie bereit ist, Fehler einzugestehen und umzusteuern". "Sie war nicht die wirtschaftspolitische Hardlinerin, die nur Arbeitgeberinteressen durchsetzen wollte, sondern sehr wohl gesehen hat, dass die Wirtschaft aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern besteht", konstatierte Engelen-Kefer.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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