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Lambsdorff hält Debatte über Ampelkoalition für "Aprilscherz"

Archivmeldung vom 03.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Thommy Weiss / pixelio.de
Bild: Thommy Weiss / pixelio.de

Der FDP-Politiker und Vize-Präsident des Europäischen Parlamentes, Alexander Graf Lambsdorff, hält die gegenwärtige Debatte, welche Bündnisse nach der Bundestagswahl im September möglich sind, für einen "Aprilscherz". Union und SPD versuchten, Druck auf die FDP aus der Furcht heraus auszuüben, nach der Bundestagswahl über keinerlei Mehrheit zu verfügen, sagte Lambsdorff der "Welt am Sonntag". Einziges Ziel der FDP sei es derzeit, im Bundestag wieder vertreten zu sein, um liberale Politik umzusetzen. Sie sei für das Land dringend notwendig.

Ähnlich sieht es der stellvertretende FDP-Chef Wolfgang Kubicki. "Die FDP wirbt für sich und ihre Politik, nicht für Konstellationen mit anderen Parteien. Das gilt im Bund wie auch für Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen", sagte Kubicki der Zeitung. Wer Angela Merkel wolle, müsse CDU wählen. Wer für Martin Schulz einträte, müsse sich für die SPD entscheiden.

"Wer eine vernünftige Politik will, muss FDP wählen." Der "Spiegel" berichtet in seiner jüngsten Ausgabe, sowohl SPD-Kanzlerkandidat Schulz als auch der frühere Parteichef Sigmar Gabriel hätten nach der Niederlage im Saarland intern klargemacht, dass es sich bei der Ampel um ihr bevorzugtes Bündnis handele. Das schlechte Abschneiden der SPD an der Saar wird als Indiz gewertet, dass die Aussicht auf Rot-Rot mehr Wähler abschreckt als gedacht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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