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Connemann: Sprachlicher Reichtum ist kultureller Reichtum

Archivmeldung vom 19.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Gitta Connemann (2020)
Gitta Connemann (2020)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Am Sonntag, dem 21. Februar 2021, wird zum zweiundzwanzigsten Mal der Tag der Muttersprache gefeiert. Dazu erklärt die für Kultur und Medien zuständige Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann: "Sprache ist ein einzigartiger Kulturschatz. Dieser muss geschützt und gepflegt werden. Denn Sprache ist nicht nur ein Mittel, sich zu verständigen."

Connemann weiter: "Sie spiegelt auch das Denken einer Gesellschaft wider. Sprache ist ein wichtiger Teil unserer Identität. Muttersprache bedeutet Heimat. Allein in Deutschland sind jedoch dreizehn Sprachen gefährdet. Bairisch, Alemannisch, Sorbisch, Jiddisch oder Nord- und Saterfriesisch werden immer weniger von jungen Leuten gesprochen. Das Verschwinden von Sprachen bedeutet einen unwiederbringlichen Verlust - von Kulturschätzen und kultureller Vielfalt.

Diesen drohenden Sprachenverlust dürfen wir nicht zulassen. Deshalb fördert der Bund die Stiftung für das Sorbische Volk, die Friesische Volksgruppe und die niederdeutsche Sprache. Wichtig sind zudem die zahlreichen Aktivitäten der für Bildung und Schulcurricula zuständigen Bundesländer. Auch der Öffentlich-rechtliche Rundfunk trägt Verantwortung. In seinen Programmen müssen die Minderheiten- und Regionalsprachen einen festen Platz haben. Es liegt in unser aller Hand, unsere Sprachen und damit unsere Kultur für künftige Generationen zu schützen."

Quelle: CDU/CSU - Bundestagsfraktion (ots)


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