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Von der Leyen will Frauenquote in der Bundeswehr

Archivmeldung vom 09.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Ursula von der Leyen mit Bundeswehrsoldaten (2014)
Ursula von der Leyen mit Bundeswehrsoldaten (2014)

Foto: Dirk Vorderstraße
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will den Anteil von Frauen in Spitzenpositionen innerhalb der Streitkräfte durch eine Quote steigern. "Bei der Sanität haben wir genau so viele junge Ärztinnen wie junge Ärzte", sagte sie dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Trotzdem sehen wir in der Spitze fast keine Frauen."

Es gebe nur eine Generalin. "Das ist ein lausiger Anteil", so von der Leyen. "Deshalb müssen wir hier auch über Quoten mit klaren Zeitleisten nachdenken." Auch ihr selbst und ihrer Staatssekretärin Katrin Suder seien Vorbehalte begegnet, als sie neu ins Ministerium kamen.

"Ich mag gar nicht daran zurückdenken, wie schwer es war, sie durchzusetzen", sagte von der Leyen über Suders Berufung, "da hat es keine Rolle gespielt, dass sie Physikerin ist, dass sie wirtschaftserfahren ist." Manch ein Staatssekretär vor ihr hätte "weder von Technik noch von Wirtschaft einen Bruchteil der Ahnung" gehabt, die Suder habe. "Eigentlich ging es nur darum, ob das wohl gut gehen kann mit zwei Frauen an der Spitze", so von Leyen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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