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K-Frage: Zustimmung für Steinmeier in der SPD wächst

Archivmeldung vom 06.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Frank-Walter Steinmeier Bild: spd.de
Frank-Walter Steinmeier Bild: spd.de

In der SPD unterstützt eine wachsende Anzahl von Genossen Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier als Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2013. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

"Steinmeier kann Merkel gut angreifen", sagt der Bundestagsabgeordnete Rolf Mützenich. "Die Menschen wollen eher jemanden, der das große Bild zeichnen kann, als jemanden, der nur rhetorisch attackiert." Auch der schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Ralf Stegner lobt Steinmeier: "Frank-Walter Steinmeier könnte von den drei möglichen Kanzlerkandidaten das Amt am besten."

Die Entscheidung solle zwar erst im Januar fallen, doch in der Euro-Krise schätzten die Menschen Seriosität, so Stegner: "Da ist Steinmeier der Beste." Allerdings komme es am Ende darauf an, "wer das Profil der SPD in der gesamten Breite am besten vertritt".

Auch Fraktionsvize Joachim Poß betont, Steinmeier sei "sehr gut in seine Rolle als Oppositionsführer hineingewachsen". "Er hat flügelübergreifend Rückhalt in der Fraktion", sagt der Finanzexperte.

Bayerns Landeschef Florian Pronold betont, das schlechte Wahlergebnis 2009 habe nichts mit Frank-Walter Steinmeier als Person zu tun gehabt. "Frank-Walter Steinmeier hat die Bundestagsfraktion in einer sehr schwierigen Lage nach vorne gebracht", sagt Pronold.

Die SPD will im Januar offiziell ihren Kanzlerkandidaten küren. Es wird eine Entscheidung zwischen Steinmeier, Parteichef Sigmar Gabriel und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück erwartet.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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