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Stellvertretende SPD-Chefs für rot-rot-grünes Bündnis nach 2017

Archivmeldung vom 20.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Thorsten Schäfer-Gümbel Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Thorsten Schäfer-Gümbel Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel erhält für sein Plädoyer zugunsten einer linken Mehrheit in Deutschland mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 Unterstützung aus der SPD-Parteiführung.

Gegenüber der Zeitung "Bild" erklärte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel: "Die Parteien und sozialen Bewegungen des Mitte-Links-Spektrums sollten dem Rechtsruck geschlossen den Kampf ansagen. Die Sozialdemokratie stellt fast nirgends die absolute Mehrheit, deshalb wollen wir den Schulterschluss mit fortschrittlichen Kräften und sind auch offen für neue soziale Bewegungen." Es wäre "wünschenswert, wenn sich unter anderem in der Linkspartei die durchsetzen, die sich dieser Verantwortung stellen".

Zuvor hatte bereits der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 gegenüber dem Blatt erklärt: "Bürgerversicherung, moderne Familienpolitik, gute Arbeit, Rente und Bildung sowie Steuergerechtigkeit - all das geht mit Union nicht. Niemand will wieder GroKo - Ziel bleibt, wie Willy Brandt das gesagt hat, eine Mehrheit diesseits der Union."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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