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Gröhe will Boni für Chefärzte beschränken

Archivmeldung vom 02.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Ligamenta Wirbelsäulenzentrum / pixelio.de
Bild: Ligamenta Wirbelsäulenzentrum / pixelio.de

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will die Regeln zur Begrenzung von Chefarztboni verschärfen. Dadurch möchte er verhindern, dass Bonuszahlungen einen Anreiz bieten, den Klinikertrag durch zusätzliche Operationen zu steigern, berichtet der "Spiegel". So sollen alle Zielvereinbarungen ausgeschlossen werden, "welche die Unabhängigkeit der medizinischen Entscheidungen beeinflussen", heißt es im Entwurf zum neuen Klinikreformgesetz.

Schon im Februar 2013 hatte die Große Koalition festgeschrieben, dass Krankenhäuser ihren Medizinern keine Prämien mehr für eine bestimmte Anzahl an Eingriffen versprechen sollen. Allerdings war die Regel nach Erkenntnissen der Ärzteschaft oft umgangen worden: Viele Kliniken stellten die Operationsbonuszahlungen für Führungskräfte einfach auf andere Messgrößen um. "Es kann nicht hingenommen werden, dass geltende Vorschriften durch fragwürdige Zielvereinbarungen in Chefarztverträgen unterlaufen werden", sagte Gröhe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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