Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Paritätischer Wohlfahrtsverband lehnt allgemeine Dienstpflicht ab

Paritätischer Wohlfahrtsverband lehnt allgemeine Dienstpflicht ab

Freigeschaltet am 06.08.2018 um 06:44 durch Andre Ott
Logo von Paritätischer Wohlfahrtsverband
Logo von Paritätischer Wohlfahrtsverband

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, hat einer Rückkehr zur Wehrpflicht oder der Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht eine Absage erteilt. "Ein solcher Schritt wäre mit enormen Verfassungshürden verbunden und würde auch internationales Recht bis hin zu den Menschenrechten berühren", sagte Schneider der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Der Staat darf nicht beliebig in Biografien eingreifen." Statt solche "Gespensterdebatten" zu führen, müsse der Bundesfreiwilligendienst attraktiver gemacht werden, sagte Schneider. Es brauche eine Erhöhung des Taschengelds von derzeit 300 Euro pro Monat, Entlastungen bei Nahverkehrstickets und mehr Teilzeitangebote. "Wir Wohlfahrtsverbände wollen keine Rückkehr zu einem Zwangsdienst, wir setzen auf Freiwilligkeit", sagte Schneider. Derzeit seien 39.000 sogenannte Bufdis im Einsatz. "Wenn wir die nötige Finanzierung gesichert bekämen, könnten wir auch mehr junge Menschen beschäftigen", so Schneider. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte die Debatte um ein allgemeines Dienstjahr angestoßen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

Videos
Neubau auf der Ericusspitze, bezogen September 2011
Impfkritik: Spiegel TV und die alternativen Fakten
Peter I, König von Deutschland (2018), Bürgerlich: Peter Fitzek
Königreich Deutschland - Teil 4: Verwirrung in der Justiz im VAG Verfahren - Die Anhörungsrüge
Termine
KRD-Messe
06889 Lutherstadt Wittenberg
15.09.2018 - 16.09.2018
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:

Anzeige