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Wirtschaftsrat: Deutschland muss für Wissenschaftler wieder attraktiv werden

Archivmeldung vom 26.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V. /Bild: "obs/Wirtschaftsrat der CDU e.V./Wirtschaftsrat  / Jens Schicke"
Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V. /Bild: "obs/Wirtschaftsrat der CDU e.V./Wirtschaftsrat / Jens Schicke"

Angesichts der anhaltenden Abwanderung von hochqualifizierten Wissenschaftlern aus Deutschland erklärt der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Wolfgang Steiger: "Deutschland als rohstoffarmes Land muss ein besonderes Interesse daran haben, seine Talente zu halten und zu fördern und als Standort für ausländische Forscher und Wissenschaftler wettbewerbsfähig zu sein. Ein Netto-Verlust von 4.000 Wissenschaftlern in der Zeit zwischen 1996 und 2011 ist ein alarmierendes Signal."

Die Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten muss attraktiver und einfacher gestaltet werden. Die Schaffung eines vereinfachten Zuwanderungsrechts für Fachkräfte aus dem Nicht-EU-Ausland durch die "Blaue Karte EU" war ein wichtiger erster Schritt. Dieser wird jedoch auf Dauer nicht reichen, um den steigenden Bedarf an Fachkräften zu decken. Um Spitzenforscher in öffentlichen Forschungseinrichtungen in Deutschland halten zu können, müssen wir ihnen wettbewerbsfähige Bedingungen, insbesondere bei Gehältern, bieten können. Ein wichtiger Baustein ist mit der Verabschiedung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes bereits verwirklicht. Diese Flexibilisierung der haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen muss nun auch auf die Hochschulen ausgeweitet werden.

"Wir müssen mehr ausländische Studenten dazu bewegen, nach ihrem Studium in Deutschland zu bleiben und ihre Fachkenntnisse einzubringen. Die verstärkte Anwerbung ausländischer Auszubildender, die bessere Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, sowie die systematische Rückgewinnung hochqualifizierter Deutscher aus dem Ausland gehören ebenso auf die Agenda. Erfolgreiche Rückholprogramme sollten weiter unterstützt werden.", so Steiger weiter.

Quelle: Wirtschaftsrat der CDU e.V. (ots)

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