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Union warnt vor "halb bekifften Autofahrern" nach Cannabis-Freigabe

Archivmeldung vom 20.07.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.07.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Rolf van Melis / pixelio.de
Bild: Rolf van Melis / pixelio.de

Mit Blick auf die geplante Cannabis-Legalisierung warnt die Union vor den Folgen für den Straßenverkehr. Zusätzlich zur Debatte um eine kontrollierte Legalisierung diskutiere die Ampel nun darüber, "inwieweit es künftig erlaubt sein soll, halb bekifft Auto zu fahren", sagte Fraktionsvize Ulrich Lange der "Rheinischen Post".

Wie die Zeitung berichtet, wird die sogenannte "Grenzwertkommission" in Kürze ihre Stellungnahme veröffentlichen, inwieweit die Konsum-Grenzwerte für Cannabis im Straßenverkehr aktualisiert werden sollten. Eine Sprecherin der Regierung sagte der Zeitung, dabei gehe es auch um den "Aspekt der Gleichbehandlung von Alkohol und Drogen". Sie stellte zugleich klar: "Eine Legalisierung des Konsums von Cannabis bedeutet keine Legalisierung des Fahrens unter der Wirkung von Cannabis."

Lange sagte unterdessen, es dürfe keinerlei Gefährdung für die Verkehrsteilnehmer entstehen. "Dafür muss die Bundesregierung sorgen." Ein Sprecher des ADAC sagte, ob eine unterschiedliche Behandlung der Konsumenten von Alkohol und Cannabis weiterhin gerechtfertigt sei, "muss anhand neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse geklärt werden". Vor allem aber müsse mit der Legalisierung "unbedingt auch eine entsprechende Sensibilisierung für die Gefahren einhergehen".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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