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Aiwanger: Freie Wähler können auch in Sachsen stark werden

Archivmeldung vom 15.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Hubert Aiwanger (2016)
Hubert Aiwanger (2016)

Foto: Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de
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Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Bundesvorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, rechnet damit, dass seine Partei bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland ähnliche Erfolge erzielen kann wie zuletzt in Bayern. "Ich glaube, die Lage in Sachsen ist durchaus mit der in Bayern vergleichbar", sagte Aiwanger der Regionalausgabe der "Zeit" im Osten.

"In Sachsen gibt es auch schon lange eine CDU-Regierung, analog zur CSU-Regierung in Bayern. Und ich glaube auch, es gibt wie in Bayern eine grundsätzlich konservative Gesellschaft", so Aiwanger, der zugleich bayerischer Vize-Ministerpräsident ist. Bei der bayerischen Landtagswahl 2018 hatten die Freien Wähler mit Aiwanger als Spitzenkandidat 11,6 Prozent der Stimmen geholt. Den Freien Wählern könne dabei zugutekommen, dass im Osten politische Wechsel üblicher seien als im Westen, sagte Aiwanger der Wochenzeitung: "Ich glaube, dass die Menschen im Osten in den vergangenen Jahren viel durchprobiert haben, von links bis rechts. Und dass teilweise derselbe Wähler, der früher die SPD gewählt hat, später die Linke und dann die AfD wählte. Sich auf etwas Neues einzulassen ist hier also etwas Normales."

Aiwanger äußerte Verständnis für die Lage vieler Ostdeutscher. "Ich denke, vielen Menschen im Osten wurde in den letzten Jahren so ein bisschen der Teppich weggezogen, sie wurden entwurzelt", sagte er. "Die Menschen im Osten wollen nicht, dass man ihnen reinredet, sie wollen selber entscheiden." Im Angesicht der AfD halte er es nun für dringend nötig, dass sich wieder eine "pragmatische Kraft" im Landtag einbringe. "Die Leute sollen, gerade in Sachsen, wieder Kräfte wählen, die gesunden Menschenverstand haben. Die Radikalen bringen doch keinem etwas", so Aiwanger.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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