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Wagenknecht wirbt bei SPD-Mitgliedern für linke Sammlungsbewegung

Archivmeldung vom 03.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Sahra Wagenknecht, 2014
Sahra Wagenknecht, 2014

Foto: Martin Rulsch
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht hofft auf ein Nein der SPD zur großen Koalition und wirbt bei enttäuschten Sozialdemokraten für ihre Idee einer linken Sammlungsbewegung. "Es geht darum, denen ein Angebot zu machen, die früher einmal SPD oder auch Grüne gewählt haben, vielleicht auch noch Mitglieder sind, aber mit dem Kurs ihrer Parteien überhaupt nicht mehr einverstanden sind", sagte Wagenknecht der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

In Frankreich habe die linke Sammlungsbewegung bei der letzten Wahl 20 Prozent erreicht. Eine linke Sammlungsbewegung könne in Deutschland auch auf offenen Listen einer Partei zur Bundestagswahl antreten. In Deutschland gebe es Mehrheiten für eine sozialere Politik. "Wir dürfen nicht zuschauen, wie sich das politische Spektrum immer mehr nach rechts verschiebt." Die SPD-Führung habe für die Abstimmung über eine große Koalition mit der Angst vor einer Neuwahl gearbeitet. "Ich hoffe, dass die Mitglieder sich nicht einschüchtern lassen, und mit Nein stimmen." Sonst werde es mit Partei weiter bergab gehen. Die SPD gibt am Sonntag das Ergebnis des Mitgliedervotums zu einer Neuauflage der großen Koalition bekannt.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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