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Union und SPD erringen Kompromiss bei sachgrundlosen Befristungen

Archivmeldung vom 07.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / pixelio.de

Union und SPD haben in der Nacht einen Kompromissvorschlag beim Streitthema sachgrundlose Befristung erarbeitet. Dieser sieht kein allgemeines Verbot vor, jedoch sollen abhängig von der Unternehmensgröße nur noch eine bestimmte Anzahl von Befristungen gestattet werden, berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND) am Mittwoch unter Berufung auf Verhandlungskreise.

Konkret soll es Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Zukunft erlaubt sein, bis zu fünf Mitarbeiter ohne vorliegenden Sachgrund befristet zu beschäftigen. Ab 250 Mitarbeitern soll die Obergrenze bei 2 Prozent der Beschäftigten liegen.

Der Kompromissvorschlag gilt jedoch erst als angenommen, wenn auch bei allen anderen strittigen Fragen Einigungen erreicht sind.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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