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Merkel sieht Deutsche Einheit als unvollendeten Prozess

Archivmeldung vom 04.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Angela Merkel
Angela Merkel

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Deutsche Einheit als einen unvollendeten Prozess bezeichnet. 28 Jahre nach der Wiedervereinigung wisse man, dass die Deutsche Einheit ein langer Weg sei, "der immer wieder auffordert, einander zuzuhören, aufeinander zuzugehen, nicht nachzulassen", sagte Merkel am Mittwoch in Berlin. "Die Deutsche Einheit ist nicht beendet, sondern sie fordert uns auch 28 Jahre später immer wieder heraus." Das Motto

"Nur mit Euch" der Berliner Gastgeber der Einheitsfeierlichkeiten sei eine Aufforderung an alle Menschen, miteinander im Kontakt zu stehen, so Merkel. "Nur so kann deutsche Einheit wirklich gelingen." Unterdessen plädierte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) für mehr Meinungsvielfalt. "Niemand hat das Recht zu behaupten, er allein vertrete das Volk", sagte Schäuble beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Berlin. Man müsse sensibel bleiben gegen jeden Versuch, die parlamentarische Demokratie zu gefäh rden. "Freiheitliche Demokratie bedeutet für jeden von uns, Freiheit mitzubestimmen, und bei den unveräußerlichen Grundrechten auch Freiheit von Fremdbestimmung." Das gründe auf Gewaltverzicht, Meinungsvielfalt, Toleranz und gegenseitigem Respekt. "Die Mehrheit regiert, aber der Mehrheitswille ist begrenzt durch die Prinzipien von Gewaltenteilung und Minderheitenschutz", fügte Schäuble hinzu.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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