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BND-Affäre: Riexinger legt Ablösung von Altmaier und Schindler nahe

Archivmeldung vom 19.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bernd Riexinger (2014)
Bernd Riexinger (2014)

Foto: Blömke/Kosinsky/Tschöpe
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat in der BND-Affäre die Ablösung von Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) und BND-Präsident Gerhard Schindler nahegelegt. Grund ist das am Wochenende bekannt gewordene Abhören von Telefonaten der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton sowie ihres Nachfolgers John Kerry. "Von der Kanzlerin stammt der Satz, dass Aushorchen unter Freunden nicht geht", sagte Riexinger der "Frankfurter Rundschau".

Im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) sei seitens der Regierung stets beteuert worden, dass es "keine Spionage gegen die USA" gebe, so der Linken-Chef weiter. "Die Kanzlerin ist jetzt persönlich in der Pflicht, die Vorgänge in ihrem Haus aufzuklären. Sie muss Kanzleramtschef Altmaier und BND-Chef Schindler zum Rapport bestellen. Alle Finger zeigen jetzt auf diese beiden. Wer das Parlament oder die Öffentlichkeit belogen hat, ist nicht im Amt zu halten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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