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Ahlhaus: Öffentlicher Umgang Schuld an Politikerrücktritten

Archivmeldung vom 21.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Fabian Pittich
Christoph Ahlhaus / Bild: Udo Grimberg, de.wikipedia.org
Christoph Ahlhaus / Bild: Udo Grimberg, de.wikipedia.org

Hamburgs Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) sieht im öffentlichen Umgang mit Politikern einen der Hauptgründe für die vielen Rücktritte im Jahr 2010. "Einen tabufreien Bereich gibt es für Politiker nicht mehr", sagte Ahlhaus dem Bremer "Weser-Kurier" (Mittwoch-Ausgabe). Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, würden unter allen möglichen Gesichtspunkten durchleuchtet, beleuchtet und betrachtet. Ständig müsse man sich gegen Anschuldigungen wehren, die nicht zuträfen.

"Ich glaube, diese Erfahrung machen viele Menschen in der Politik. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass derzeit so viele erfolgreiche Politiker, die vor 30 Jahren noch gesagt hätten, natürlich mache ich Politik bis zum Schluss, heute sagen, alles hat seine Zeit und jetzt mache ich etwas anderes. So wie Ole von Beust." Ahlhaus rechnet damit, dass "wir deswegen eine Politikergeneration bekommen, die Politik nicht mehr Lebensaufgabe, sondern als Aufgabe auf Zeit betrachtet". Das gelte aber nicht für ihn. Er werde um das Bürgermeisteramt in Hamburg kämpfen, fühle sich dabei aber mehr als Herausforderer denn als Amtsinhaber: "Nach hundert Tagen ist man gefühlt nicht der Amtsinhaber. Ich kämpfe auf Augenhöhe mit Olaf Scholz um dieses Amt."

Quelle: Weser-Kurier

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