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Kretschmann: Autoindustrie muss schneller auf Wandel im Fahrzeugbau reagieren

Archivmeldung vom 12.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Winfried Kretschmann (2016)
Winfried Kretschmann (2016)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat die Automobilhersteller aufgefordert, schneller auf den technologischen Wandel im Fahrzeugbau zu reagieren. "Wir wollen Treiber in diesem Prozess sein", sagte Kretschmann der F.A.Z. (Samstagsausgabe). Die Diskussion über Feinstaub und Fahrverbote zeige, dass Industrie und Kommunen ohne politischen Druck nicht entschlossen genug handelten.

Baden-Württemberg müsse "führendes Autoland" bleiben, der Wettbewerb mit chinesischen Herstellern erfordere große Anstrengungen, die Innovationsgeschwindigkeit bei Antriebskonzepten und dem autonomen Fahren sei "gigantisch". Beim Ausbau der Infrastruktur sieht Kretschmann Nachholbedarf: "Wenn es bei der E-Mobilität einen Schub gibt, dann darf es keine Hürden bei der Infrastruktur geben." Die Politik müsse alles tun, damit es bei den Beschäftigten in der Industrie möglichst wenige "Modernisierungsverlierer" gebe.

In der kommenden Woche trifft der Ministerpräsident Vertreter der deutschen Autoindustrie, darunter sind der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche sowie Volkmar Denner, der Vorsitzende der Bosch-Geschäftsführung. Das Treffen soll der Beginn eines langfristigen "Strategiedialogs" zwischen Landesregierung, Verbänden, Gewerkschaften und Automobilindustrie sein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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