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Innenministerium gibt Plan für "Demokratieerklärungen" von Sportlern auf

Archivmeldung vom 08.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bundesministerium des Innern in Berlin (rechter Flügel des Gebäudes).
Bundesministerium des Innern in Berlin (rechter Flügel des Gebäudes).

Foto: Manfred Brückels
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach Protesten von allen Seiten hat das Bundesinnenministerium nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" den Plan aufgegeben, die finanzielle Sportförderung von sogenannten Demokratieerklärungen der Spitzenathleten abhängig zu machen.

Aus dem Bundesinnenministerium verlautete, es habe auf Arbeitsebene Überlegungen gegeben, solche Bekenntnisse in den Richtlinien für die Sportförderung einzufordern, berichtet die Zeitung (Donnerstagausgabe). Diese Idee werde aber von der Ministeriumsführung abgelehnt. Eine Gesinnungsschnüffelei bei Sportlern werde es nicht geben, verlautete aus dem Ministerium weiter.

Noch am Dienstag hatte ein Ministeriumssprecher diese Überlegungen bestätigt und damit allseits Kritik sowohl von Politikern, insbesondere der Opposition, aber auch Sportvertretern ausgelöst.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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