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Kandidat für Beirat des Islam-Instituts laut Verfassungsschutz "bedenklich"

Archivmeldung vom 20.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bundesamtes für Verfassungsschutz (Inlandsgeheimdienst)
Bundesamtes für Verfassungsschutz (Inlandsgeheimdienst)

Die Vorsicht des Berliner Senats mit Blick auf das geplante Institut für Islamische Theologie an der Humboldt-Universität zeigt Wirkung. Nach Informationen des "Tagesspiegels" tritt ein Kandidat für den Institutsbeirat nicht an, weil Verfassungsschützer ihn als "bedenklich" eingestuft hatten.

Es soll es sich um einen Vertreter der Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden (IGS) handeln. Der Beirat des Instituts soll über Professuren und Lehrpläne mitentscheiden, der Senat hatte die Kandidaten auf extremistische Aktivitäten überprüfen lassen. Der Berliner Senat bestätigte den Vorgang weitgehend, ohne den betroffenen Verband zu nennen.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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